Infos zum ATSV

Frankenbräu-Cup des SV Weilersbach am 6. Januar 2018

+++ Finale: Buckenhofen knapp vor dem ATSV +++

Die Vorrundenbegegnung gewann Buckenhofen mit 4:2 gegen den ATSV Forchheim. Das Finale stand jedoch unter einem anderen Stern. Der ATSV hatte dazugelernt und nahm seine leichte Außenseiterrolle an. Beide Finalisten legten Wert auf die eigene Ordnung, so dass erst ein Kraftakt von Philipp Heublein für das überraschende 1:0 des ATSV Forchheim sorgte. Der Kreisklassist war gleichwürdig, kassierte jedoch im Gegenzug das 1:1 durch Felix Pfister.

Im zweiten Durchgang der 2 x 12 Minuten bewahrte Keeper Mechler seine ATSVler mehrmals vor einem Rückstand. Die Partie blieb spannend. Und tatsächlich wuchtete Albert Stein im Zuge eines Freistoßes die Pille zum 2:1 für den ATSV Forchheim in den Winkel. Wieder dauerte es nur wenige Sekunden und Buckenhofen, Christian Rösch, glich zum 2:2 aus.  Zwei Aluminium-Treffer des ATSV folgten. Nach einem Foul an Andre Schell musste zudem Keeper Mechler für zwei Minuten auf die Strafbank. Tekin Atar streifte stattdessen das Torwarttrikot der Forchheimer über und kassierte in Unterzahl das 2:3. Für den SVB traf erneut Christian Rösch. Dieses Ergebnis hielt stand und der SV Buckenhofen sicherte sich den verdienten Turniersieg, den Julian Wolff mit dem 4:2 in der Schlusssekunde untermauerte.

+++ Halbfinale eins: ATSV Forchheim überrascht +++

Nach der Gruppenphase qualifizierten sich der ATSV Forchheim und der TSV Kirchehrenbach für das Halbfinale. In diesem ging es bis ins Zehnmeter-Schießen, welches der ATSV Forchheim nach einem 2:2 mit 6:3 gewann.
Titelverteidiger TSV Kirchehrenbach war favorisiert, das 1:0 erzielte dennoch Christoph Friesner und der ATSV verstand es, den Vorsprung clever zu verteidigen. Lange Zeit kam der Bezirksligist nicht durch, bis Simon Postler einen Torabschluss zum 1:1 abfälschte. Beim zuvor defensiver eingestellten ATSV ging es nun blitzschnell und ein schöner Spielzug wurde von Andresson Da Costa Silva zum 2:1 vergoldet. Die Zeit auf der Anzeigetafel verrann. Kirchehrenbach war der Niederlage nahe, plötzlich drückte Niklas Stelzner in den letzten fünf Sekunden den Ball über die Linie zum 2:2. Es folgte ein Zehnmeter-Schießen, in dem vor allem ATSV-Keeper Mechler zeigte, was er konnte und sein Team ins Finale brachte. Zum Abschluss des tollen Turniertages wurde Luis Mechler vom ATSV Forchheim zum besten Torhüter und Jörg Schmittlutz vom 1. FC Burk mit sechs Treffern als bester Torschütze ausgezeichnet.

 

 

ATSV steigt als Vizemeister auf !!

30. Spieltag: 12.06.2016 ++ ATSV verteidigt Rang 2 +++Auf der Ziellinie hat sich die SpVgg Dürrbrunn-Unter­leinleiter in der A-Klasse 3 den Aufstiegs-Relegationsplatz vom SV Pretzfeld aus der Hand reißen las­sen. Den direkten Gang in die Kreis­klasse darf als strahlender Vizemeis­ter der ATSV Forchheim antreten!!

ATSV Forchheim - SV DJK Eggolsheim II 5:1

Die Gastgeber wollten von Beginn an keine Zweifel aufkommen lassen, das zeigte die Körpersprache. Dennoch musste Tekin Atar im Kas­ten des ATSV kurz nach Anpfiff in höchster Not retten (5.). Auf der ande­ren Seite setzte Forchheim nach einer guten Kombination Marc Baumann in Szene, der das 1:0 markierte (30.). Gleich mit dem nächsten Angriff erhöhte Jeremy Hopkins (34.). Mit der beruhigenden Führung im Rücken spielte es sich nun natürlich noch leichter und der ATSV bestimmte das Geschehen nach Belieben.

Nach der Pause mussten die Eggols­heimer Spieler sich erst an den zwi­schenzeitlich klatschnass geregneten Platz gewöhnen und fingen sich direkt den nächsten Gegentreffer (46.). Baumann packte aus gut 16 Metern den Hammer in den Winkel aus. Eine Nachlässigkeit der Hausher­ren nutzte Steffen Loskarn (49.). Doch auf Flanke von Hopkins stellte Bau­mann den alten Abstand wieder her (55.). Baumann, der Mann des Spiels, durfte sich nach einem weiteren Fern­schuss zum dritten Mal feiern lassen und machte den Sieg damit perfekt (62.). Beide Teams traten daraufhin deutlich auf die Bremse. Als der ATSV schon am Feiern war, bekam Eggols­heim noch einen Strafstoß zugespro­chen, Atar parierte den unplatzierten Schuss aber ohne Probleme.

Nervenstark bis nach Mitternacht - 3.1.2016

Der ATSV Forchheim wird beim Gloria Cup des SV Weilersbach erst im Endspiel richtig gefordert und braucht trotz zweimaliger Führung das Neunmeterschießen, um sich gegen den stark kämpfenden SV Pretzfeld durchzusetzen.

Die beste Offensive gegen die beste Defensive hieß es somit im Finalspiel. Da Costa Silva traf für den ATSV Forchheim aus spitzem Winkel zum 1:0, Tekin Atar erhöhte nach einem Konter auf 2:0. Noch vor der Pause schloss Harald Streibel einen schönen Spielzug mit dem wichtigen Anschlusstreffer für Pretzfeld ab, nach dem Seitenwechsel gelang Julian Vogel das 2:2. Im umkämpften Endspiel legte dann wieder der ATSV vor, Da Costa Silva staubte zum 3:2 ab. Danach gab es eine hitzige Szene, bei der Norman Mehwald wegen einer Tätlichkeit mit "Rot" vom Platz musste und der ebenfalls nicht unschuldige Porzelt eine Zwei-Minuten-Strafe bekam. Als es nun Drei-gegen-Drei hieß, schaffte der SV Pretzfeld den Ausgleich durch Michael Strobel, was bedeutete, dass auch im Finale ein Neunmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Dort hatte der ATSV einen Trumpf im Ärmel: Torhüter Marc Baumann, der eigentlich Stürmer ist, hatte schon das gesamte Turnier über stark gehalten und entschärfte gleich die ersten beiden Pretzfelder Neunmeter. Da seine Mitspieler keine Nerven zeigten, siegte der ATSV folglich mit 7:4.

 

 

Beitrag vom 13.12.2015

 

Mannschaft des Jahres 2015 - ATSV Forchheim

Nicht ganz geglückt ist, die Überraschung von anpfiff.info die Ehrung für die Mannschaft des Jahres für den ATSV Forchheim geheim zu halten. Nichts desto trotz waren die anwesenden Vereinsmitgliedern und die Vorstandschaft sehr Stolz über die Auszeichnung, die auf der Weihnachtsfeier übergeben wurde. Zeigt diese Auszeichnung doch die gute Arbeit des Vereins in den letzten Jahren
Grundlage für die Berechnung für die Auszeichnung als Mannschaft des Jahres waren alle Pflichtspiele des abgelaufenen Kalenderjahres. Ausgenommen waren Toto-Pokal- und Relegationsspiele. Berücksichtigt wurden ausschließlich Mannschaften, die im anpfiff-Spielkreises Erlangen-Forchheim beheimatet sind, von der B-Klasse bis zur Bayernliga.

Dabei lieferte sich die Mannschaft des jetzigen A-Klassisten ein Rennen mit der Reserve aus Hersbruck. Letztendlich setzte man sich aber verdient im Alt-Kreis Erlangen-Forchheim durch. Insgesamt 22 Siege, ein Unentschieden und nur drei Niederlagen in den Pflichtspielen sind eine stolze Bilanz in einem Jahr. Somit wurde der ATSV Forchheim der Gesamtsieger im Kreis Erlangen-Pegnitzgrund.

Preisübergabe an der Weihnachtsfeier

Im vollbesetzten Saal des Sportheimes begrüßte erst Vorstand Johannes Grün die Gäste, blickte auf das vergangene Jahr zurück. Im Anschluss übergab dann anpfiff.info die Urkunde für die Mannschaft des Jahres an die beiden Kapitäne Philipp Heublein und Albert Stein. Auch die Sachpreise wurden mit großem Jubel begrüßt: einen Gutschein über 100 Liter Bier der Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf, einen Gutschein über 100 Euro vom der Metzgerei Lang aus Forchheim. "Diese Auszeichnung ist schon etwas Besonderes für unseren Verein und die Krönung unserer guten Arbeit und für unsere Außenwirkung. Wir haben eine gute Mannschaft und ein super Vereinsleben.", so ein glücklicher Vorstand Johannes Grün beim Gespräch nach der Übergabe der Urkunde.
Ein großartiges Jahr liegt hinter dem ATSV

 

Im Sommer korrigierte die Mannschaft den Fehler des Abstieges und konnte nach nur einem Jahr die Rückkehr als Meister der B-Klasse 3 in die A-Klasse feiern. Mit 82 Punkten aus 28 Spielen sicherte man sich mit 16 Punkten Vorsprung auf den Zweiten aus Kersbach souverän die Meisterschaft. "Es war eine Saison mit vielen Highlights und der Meisterschaft. Es war einfach eine super Saison und wir waren gegen Ende der Runde nur noch am Feiern. Sieges-, Abschluss- und Aufstiegsfeiern werden sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.", blickt Trainer Peter Heublein nochmals kurz auf die letzte Saison zurück. Gerade in der Offensive spielte der ATSV wie aus einem Guss und erzielte 143 Tore. Mit Marc Baumann, der 43 Tore in der 1. Mannschaft erzielte sowie 15 Tore in der 2. Mannschaft und Andeson da Costa Silva, der 37 Tore beisteuerte, hatte man die beiden Top-Torjäger in den Reihen. "Wir haben eine gute Mannschaft und der Zusammenhalt im Verein ist sehr gut. Mit dem Peter Heublein haben wir einen sehr guten Trainer, der eine super Arbeit mit dem Co-Trainer Tuncay Özgür abliefert.", gilt der Dank des Vorstandes dem Trainer-Duo.
Aktuelle Saison läuft sehr gut

Auch in der laufenden Saison ist die Mannschaft sehr gut in der A-Klasse angekommen und liegt zum Abschluss der Vorrunde punktgleich mit dem Tabellenzweiten aus Pretzfeld auf dem dritten Tabellenrang. Auch hier zeigt sich der ATSV sehr offensiv und liegt mit 57 erzielten Toren hier auch auf Rang 3. Für Trainer Peter Heublein, war die starke Vorrunde kein Zufall. "Wir haben an uns geglaubt. Was soll ich hier sagen, mir war die Leistungsstärke der Mannschaft klar. Wir wollen weiter vorne mitmischen und wir sind stark genug dort oben mitzuspielen. Wir haben eine gute Mischung zwischen älteren, erfahrenen und jungen und ehrgeizigen Spielern gefunden und einen guten Zusammenhalt innerhalb der Truppe. Das macht diese Mannschaft aus und das zeigt sie auch auf den Platz.", zeigt sich der Trainer selbstbewusst. Vorstand Johannes Grün ist etwas überrascht von so viel Selbstbewusstsein. "Selbstverständlich war diese Vorrunde so nicht für mich. Die Mannschaft hat sich aber schnell zurecht gefunden und unsere Niederlagen kamen zur rechten Zeit, damit die Mannschaft auch am Boden bleibt. Wir haben eine Stabilität in die Mannschaft gebracht und werden hoffentlich noch viel Freude an Ihr haben.", gibt sich der Vorstand für die Zukunft positiv gestimmt.
Auch im Umfeld stimmt es

Auch das Umfeld ist für den Leistungsaufschwung förderlich. Gerade weil es einer der kleineren Verein in Forchheim ist, ist das Ehrenamt eine sehr wichtige Sache. Viele ehrenamtlichen Helfer sind schon mehrere Jahre dabei. Meist agieren Sie im Hintergrund, werden allerdings von der Mannschaft und vom Verein nicht vergessen. Deshalb gab es für die Platzwarte, Sportheimwirt, Spielleitung, Trainer, Betreuer jeweils auch eine Kleinigkeit auf der Weihnachtsfeier. "Ohne unsere ehrenamtlichen Helfer könnten wir nicht überleben. Das Ehrenamt ist für unseren Verein mit seinen 200 Mitgliedern ein ganz wichtiger Punkt im Vereinsleben. Wir sind ein Multi-Kulti-Verein und haben in den letzten Jahren eine andere Wahrnehmung nach außen erfahren. Wir müssen sicherlich noch an unserer Außenwirkung arbeiten, aber gerade deshalb ist auch so eine Auszeichnung wie wir Sie heute erhalten haben, sehr viel Wert für uns.", weiß auch der Vorstand wo die Stützen im Verein sind und dass diese Auszeichnung positiv auf den Verein wirken kann.
Neues Gelände - Optionen werden geprüft


Arbeitet im Moment mit der Stadt an Alternativen für ein neues Gelände: Johannes Grün
anpfiff.info
Wenn man in dieser Zeit beim ATSV ist, kommt man unweigerlich an einem Thema nicht vorbei. Der geplante Verkauf des Geländes und was danach kommen wird. Allerdings ist immer noch nichts entschieden und man befindet sich in Gesprächen mit der Stadt Forchheim. "Leider kann ich hier immer noch nichts konkretes sagen, wir sind im Gespräch mit der Stadt. Einzig was ich sagen kann ist, dass es neben der bereits bekannten Option Germania-Gelände, in den Gesprächen weitere Optionen ergeben haben, die es noch intern zu diskutieren gilt und auch noch in den Gesprächen weiter vorangetrieben werden müssen.", gibt Johannes Grün Auskunft über den Sachstand in Sachen neuer Spielstätte. "Wir wollen auf alle Fälle zwei Rasenspielfelder und ein Funktionsgebäude um uns als Verein weiterentwickeln zu können. Allerdings ist das noch Zukunftsmusik. Wir werden nun die weiteren Gespräche mit der Stadt abwarten und danach müssen die Mitglieder entscheiden wohin es gehen soll.", zeigt der Vorstand auf, wie der weitere Weg aussieht.

 

 

Fussball  FT - 12. 5.2015

ATSV Forchheim bügelt Betriebsunfall schnell wieder aus

Nach einem Jahr in den ungeliebten Niederungen der B-Klasse ist der ATSV Forchheim zurück. Auf beeindruckende Weise und mit der Unterstützung eines vierbeinigen Maskottchens gelang dem Klub die Rückkehr.

von LEO HÜHNLEIN
Gleich doppelten Grund zu feiern gab es für den ATSV Forchheim. Neben dem direkten Wiederaufstieg in die Fußball-A-Klasse machte das Team von Trainer Peter Heublein vergangenen Sonntag auch die Meisterschaft in der B-Klasse 3 perfekt - allerdings kampflos, da die Reserve des SV Langensendelbach nicht antrat. So stand für den Traditionsverein lediglich der Termin der Meister-Fotos auf dem Plan.

Die Punkte dürfte der ATSV nun am grünen Tisch zugesprochen bekommen, sodass dann 73 Zähler zu Buche stehen. Diese sind auch vom Zweiten, TSV Marloffstein (58), bei nur noch drei ausstehenden Spielen nicht mehr einzuholen. Neben der Punkteausbeute spricht auch das Torverhältnis mit 130:24 Bände. Marc Baumann mit 41 Treffern und Andeson de Costa Silva (33) führen auch die Schützenliste der Liga an.

Bei aller Freude über die Rückkehr liegt der Fokus der Vereinsführung aber auch schon auf der neuen Saison. Ein erneuter Abstieg soll unbedingt verhindert werden, zumal der vergangene vermeidbar gewesen wäre. Ein Grund war sicherlich die damals schwache Vorrunde, sowie die unzureichende Heimbilanz.

Aber das sei Schnee von gestern, meint der Abteilungsleiter und zweite Vorsitzende Sahin Saygili: "Über den Abstieg, der für uns wie ein Betriebsunfall war, wollen wir heute nicht mehr viel nachdenken. Wichtig ist, dass unsere Mannschaft und vor allem die jungen Spieler zusammengeblieben sind, dies spricht für den Charakter der Jungs."


 
Zwei fehlende Punkte
Am Ende stieg der ATSV unglücklich ab, obwohl in der Rückrunde 17 Zähler und in dieser Zeitspanne gar der neunte Rang geholt wurde. "Es war eine Spielklasse, in der es keine schwachen Gegner gab. Wenn man mit 28 Punkten absteigt, dann kann man so schlecht nicht gewesen sein", sagt Saygili. "Leider fielen wichtige Spieler bei uns ausgerechnet in den entscheidenden Partien aus, im letzten Spiel mit der bitteren 2:3-Niederlage gegen Hemhofen kam die ganze Tragik der Saison zusammen. Wir führten sogar und dann versagten die Nerven. So lag alles an zwei fehlenden Punkten."

Mit Peter Heublein, früherer Spieler beim SV Buckenhofen, Germania Forchheim und der SpVgg Reuth, übernahm dann offenbar genau der richtige Mann. "Peter ist der Vater unseres Wiederaufstiegs. Er hat hier ganze Arbeit geleistet und den Zusammenhalt der Mannschaft während der Runde vertieft. Das war das größte Plus überhaupt", meint Saygili. Heublein habe es prima verstanden, den alten Stamm und die vier Neuzugänge Tim Köhn, Tobias Nolte, Armin Braune und Jonas Grigo schnell zu einem Team zu formen, das bislang nur ein einziges Unentschieden hinnehmen musste und ansonsten teils deutliche Siege einfuhr.


Zwei große Wünsche
Die größten Wunsche der Forchheimer sind nun, für die kommende Spielzeit die Mannschaft zusammen halten zu können und in eine A-Klasse mit überschaubaren Reisewegen eingeteilt zu werden. Außerdem soll auch weiterhin das funktionierende Vereinsleben aufrecht erhalten bleiben. "Das ist uns bislang eigentlich ganz gut gelungen. Ein besonderer Dank geht an unsere Zuschauer, die uns bei jedem Spiel zahlreich und lautstark unterstützt haben", sagt sagt Saygili.

Wenn Pfingstsamstag, den 23. Mai, ab 17 Uhr die offizielle Meisterfeier anstehe, wolle er gerne alle Mitglieder und Gönner sowie die Fans am ATSV-Gelände sehen. Denn spätestens dann ist der Betriebsunfall offiziell behoben.

 

 

 

Die Knipser des ATSV    -  16.01.2013

 
Beide Teile eines Sturmduos auf Platz zwei und drei der Torjägerliste? Kein alltäglicher Zustand. Der ATSV Forchheim sorgt mit seinen beiden Angreifern Andeson da Costa Silva und Marc Baumann aber für genau diese Situation. Beide haben mit 15 respektive 14 Toren maßgeblichen Anteil daran, dass sich der ATSV nach mäßigem Saisonstart noch auf Platz vier geschoben hat.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Andeson da Costa Silva (li.), 15 Tore und Zweiter der Torschützenliste und sein Sturmpartner Marc Baumann, der mit 14 Treffern auf Rang drei liegt.
anpfiff.info

 

 

 

 

 

 

 

Ihr Sturmpartner …
Marc Baumann: … ist Brasilianer. Mehr muss man fast nicht sagen. Er löst viele Situationen auf dem Platz einfach mit seiner Technik, ich profitiere eher von meinem Einsatz und meiner Schnelligkeit. Aber wir haben natürlich beide das Glück, dass wir mit Oliver Grimm, Marcel Ameis oder Erkan Arap gute Spieler auf den Flügeln haben und mit Albert Stein einen erstklassigen Ballverteiler. Er hat maßgeblichen Anteil an unseren vielen Toren.
Andeson da Costa Silva: … spielt ab und an zu egoistisch (lacht). Er ist ein anderer Spielertyp als ich, er haut sich immer voll rein und ist eher der Brecher im Sturm.

Trainer Jürgen Thiel …
Marc Baumann: … ist wirklich ein guter Coach und auch nach wie vor noch ein super Spieler.
Andeson da Costa Silva: … ist manchmal schon auch recht streng, aber das gehört dazu. Er ist auf jeden Fall ein super Trainer.

Der Verein ATSV Forchheim …
Marc Baumann: … ist vor allem der Verein meines Vater seit ewigen Zeiten. Er ist hier auch in der Vorstandschaft und durch ihn bin ich auch zum ATSV gekommen. Zuvor habe ich beim VfB Forchheim gespielt. Ich bereue diesen Schritt nicht, mir gefällt es hier wirklich sehr gut.
Andeson da Costa Silva: … ist mein zweiter Verein in Forchheim. Davor habe ich schon bei der Germania gespielt, von welcher ich 2011 zum ASV Sassanfahrt gewechselt bin. Da ich viele Spieler des ATSV schon gekannt habe, bin ich wieder nach Forchheim gewechselt, auch weil ich es in Sassanfahrt nicht in die Stammelf der Ersten Mannschaft geschafft habe.

In der zurückliegenden Hinrunde …
Marc Baumann: … haben wir den Start zunächst komplett verschlafen und es dann mit einer guten Serie noch auf Platz 4 geschafft.
Andeson da Costa Silva: … haben wir einige Spiele einfach nur völlig unnötig verloren.

Die kommende Rückrunde …
Marc Baumann: … geht hoffentlich anders los als die Hinrunde. Insgesamt ist Platz vier denke ich eine gerechte Platzierung für uns. Für den Aufstieg wird es wohl nicht reichen, schön wäre es, wenn dir die Forchheimer Konkurrenz vom TKV vielleicht noch überholen könnten.
Andeson da Costa Silva: … kann für uns noch einiges ergeben, wenn wir alle zusammenhalten. Ganz aussichtslos sehe ich uns im Kampf um Platz zwei noch nicht.

Die ersten beiden Plätze der AK3 …
Marc Baumann: … werden der TSV Ebermannstadt und die DJK-FC Schlaifhausen in dieser Reihenfolge belegen.
Andeson da Costa Silva: … werden hoffentlich noch vom ATSV angegriffen. Der TSV Ebermannstadt wird aber souverän Meister werden. Die haben kaum Schwächen und eine coole Truppe. Schlaifhausen hat auch eine starke Mannschaft, aber eben nicht ganz so stark wie der TSV.

Ihr persönliches Vorbild ist …
Marc Baumann: …Edin Dzeko, weil ich Fan des VfL Wolfsburg bin. Der Mann ist einfach ein Bombenstürmer.
Andeson da Costa Silva: … ganz klar Romario. Er spielte auch bei meinem Lieblingsverein Flamengo Rio de Janeiro.

 

"InFranken-Kick" gastiert am Sonntag beim ATSV Forchheim, denn der Tabellenvierte der A-Klasse Click here to find out more!3 Erlangen/Pegnitzgrund empfängt den unangefochtenen Spitzenreiter TSV Ebermannstadt, der bislang alle seine zehn ausgetragenen Spiele gewann. Anstoß im Vergleich der besten Abwehr gegen den stärksten Sturm ist - im Spielkreis ab November 2012 einheitlich - um 14.30 Uhr.

Mit einem Sieg könnten die Gäste ihrem Etappenziel Herbstmeisterschaft ein großes Stück näher kommen, da sich die beiden schärfsten Verfolger, TKV Forchheim und Schlaifhausen, im direkten Duell gegenüberstehen.

Mit Thiel kam der Erfolg

Routinier Jürgen Thiel übernahm den Forchheimer Arbeiterverein vor knapp einem Jahr, als dieser bis zum Reformationstag erst mickrige vier Zähler auf dem Konto hatte und mit erheblichem Rückstand auf den rettenden 13. Tabellenplatz so gut wie abgestiegen schien. Schon die restlichen vier Partien bis zur Winterpause explodierte der ATSV mit drei Siegen förmlich und schob sich bis Spielrunden-ende und 37 Punkten auf Platz zehn in ruhige Gewässer.

Inzwischen hat sich der Nachbarverein der SpVgg Jahn unter Thiel, der bei der Forchheimer Germania ebenfalls schon turbulente Jahre erlebte, zum Mitglied der Spitzengruppe gemausert und lauert mit 21 Punkten hinter Schlaifhausen (25) und dem TKV (22), die allerdings eine bzw. zwei Partien weniger ausgetragen haben,auf seine Chance. Demgegenüber muss man den heutigen Gastgebern zugutehalten, dass sie bereits acht ihrer bislang elf Saisonspiele auswärts absolviert haben und zuhause erst einmal verloren. Das allerdings vor zwei Wochen mit 1:3 gegen Schlaifhausen, nachdem die Überlegenheit der ersten Halbzeit und zahlreiche Möglichkeiten nicht genutzt wurden, wie der 46-jährige Forchheimer Trainer bemängelt: "Gegen Ebermannstadt, die ja erst fünf Gegentore in zehn Spielen kassierten, müssen wir wieder ähnlich effizient sein wie zuvor in Pautzfeld, die ja auch seit Rundenbeginn vorne mit dabei waren, als uns bis zur Pause eine Fünf-Tore-Führung bei unserem 6:0-Sieg gelang. Das war die beste erste Halbzeit, seit ich beim ATSV bin".

Die Gäste seien zwar als Spitzenreiter naturgemäß ein schwerer Brocken und wollen heuer wohl mit dem lange gehegten Aufstiegsthema ernst machen, wie Thiel vermutet, wären aber "wie alle Mannschaften nicht unverwundbar. Das hat ihr knapper 2:1-Sieg in der Schlussminute bei der Eggolsheimer Reserve vorletzte Woche gezeigt. Wir können das gut einschätzen, denn wir gewannen dort mit dem gleichen Ergebnis am Vorsonntag."

Stürmen, stürmen, stürm en

Thiel will nach dem "grottenschlechten Fehlstart mit zwei Niederlagen" bescheiden bleiben und zunächst die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen. Er muss am Sonntag nur auf den beruflich verhinderten Andreas Geilinger verzichten und schwärmt von der Offensive seiner Mannschaft: "Wir müssen stürmen, wir können gar nicht defensiv".

Mit Marc Baumann (14 Tore) und Anderson da Costa Silva (12) stellt der ATSV bislang die beiden treffsichersten Schützen der Liga, Drittplatzierter ist derzeit Patrick Hutzler aus Ebermannstadt mit neun Toren: "Meine Nachwuchsleute sind manchmal noch etwas leichtsinnig, aber ich bin mir sicher, dass, wenn jeder 110 Prozent gibt, auch die Serie des Spitzenreiters zu knacken ist".

Darauf könnte Birol Aksoy liebend gerne verzichten. Der inzwischen 42-jährige Haudegen hatte in der Nachbarschaft auf dem Jahn-Gelände seine "goldenen Bayernliga-Jahre" und führt zusammen mit dem 32-jährigen Christian Kress seit Saisonbeginn den TSV Ebermannstadt, den "schlafenden Riesen" der Fränkischen Schweiz. Beide kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit in Wimmelbach, woKress unter Spielertrainer Aksoy in der Kreisliga kickte.

Sein gleichberechtigter Partner bereitet dem Forchheimer Türken ein paar Sorgenfalten: "Christian laboriert an Beschwerden mit dem Rücken und wird selbst entscheiden, ob es am Sonntag geht. Außerdem ist Patrick Hutzler durch eine Erkältung geschwächt, hat aber auch in der Vorwoche gespielt. Sonst haben wir alle Mann an Bord."

TSV ist gewarnt

Den ATSV wollen die Ebermannstädter nicht unterschätzen, selbst wenn dies in Worten manchmal leichter ist als in Taten: "Mein bis auf wenige Ausnahmen sehr junger Kader hätte sich in Eggolsheim mit dem Schlendrian fast selbst bestraft. Durch solche Erlebnisse lernt man aber am besten. Gegen den ATSV, der sechs der letzten sieben Spielen gewann, werden sie anders auftreten, denn wir sind gewarnt".

Nicht alleine nur die Mischung aus Jungspielern gepaart mit Routiniers mache es derzeit aus, so hoffen nicht nur die Anhänger des einstigen Bezirksoberligisten aus dem Wiesent-städtchen, dass bald wieder zumindest eine Sprosse auf der Spielklassen-Leiter hinaufgestiegen werden kann: "Angefangen bei der inzwischen wieder vorzeigeträchtigen Jugendarbeit und dem fast schon professionellen Umfeld der sportlichen Führung des TSV, über die Sportanlagen bis hin zur wachsenden Unterstützung durch die Anhängerschaft, macht es unheimlich Spaß mit dieser Mannschaft zu arbeiten. Wenn man bedenkt, dass dieser Schritt nun aus eigenen Ressourcen gelang dann ist das schon klasse. Denn bis aufDavid Grießhaber, sowie Christian und mich als Trainer, waren ja alle schon da". Und ihre Jungs zögen alle mit. Die sportliche Leitung unter Georg Striegel und Stefan Nützel habe den Übungsleitern völlig freie Hand gelassen bei der Umstellung auf Viererkette und halte auch sonst den Rücken frei: "Wir müssen uns um nichts anderes als um unsere Aufgabe kümmern, den TSV wieder auf Kurs zu bringen".

Ein wichtiger Baustein wäre dabei auch der 27-jährige Kapitän Valentin aus der Fußballerfamilie Striegel, der das Bindeglied zur Mannschaft stelle, so Aksoy: "Es greift hier ein Rad ins andere und wir können aus vollen Töpfen schöpfen
."

 

Der Abstiegskrimi

Mit dem SV Poxdorf 2 und der DJK-SC Oesdorf rangierten überraschender Weise zwei Teams im unteren Tabellendrittel, die in der letzten Saison noch um den Aufstieg in die Kreisklasse spielten. Ein Indiz dafür, dass die A-Klasse 2 in dieser Saison enorm an Qualität zugelegt hatte. Die Reserve des SV Langensendelbach stand als erster Absteiger fest und auch die DJK Weigelshofen mit Trainer Manfred Gößwein und Co-Spielertrainer Matthias Kubiak fügte sich relativ bald ihrem Schicksal. Doch Rang 14 und somit der letzte Abstiegsplatz blieb bis zum Schluss von fünf Mannschaften hart „umkämpft“. Der ATSV Forchheim trennte sich in der Winterpause von Spielertrainer Ercan Öntürk und mit Jürgen Thiel als neuen Übungsleiter kam auch der Erfolg zurück und letztendlich ein sicherer zehnter Tabellenplatz, da hatten andere Teams sowie ihre Trainer ganz andere Meinungen noch in der Winterpause abgegeben!!!!cheeky

 

Jürgen Thiel übernimmt ATSV Forchheim

Der Fußball-A-Klassist ATSV hat einen neuen Trainer für den zurückgetretenen Ercan Öntürk. Nach Aussage von AL Sahin Saygili hat der bisherige Co-Trainer Jürgen Thiel die Mannschaft übernommen und wird sie definitiv bis zum Saisonende coachen.