Infos zum ATSV

FT - 12.09.2018

 

ATSV steigt als Vizemeister auf !!

 

30. Spieltag: 12.06.2016 ++ ATSV verteidigt Rang 2 +++Auf der Ziellinie hat sich die SpVgg Dürrbrunn-Unter­leinleiter in der A-Klasse 3 den Aufstiegs-Relegationsplatz vom SV Pretzfeld aus der Hand reißen las­sen. Den direkten Gang in die Kreis­klasse darf als strahlender Vizemeis­ter der ATSV Forchheim antreten!!

ATSV Forchheim - SV DJK Eggolsheim II 5:1

Die Gastgeber wollten von Beginn an keine Zweifel aufkommen lassen, das zeigte die Körpersprache. Dennoch musste Tekin Atar im Kas­ten des ATSV kurz nach Anpfiff in höchster Not retten (5.). Auf der ande­ren Seite setzte Forchheim nach einer guten Kombination Marc Baumann in Szene, der das 1:0 markierte (30.). Gleich mit dem nächsten Angriff erhöhte Jeremy Hopkins (34.). Mit der beruhigenden Führung im Rücken spielte es sich nun natürlich noch leichter und der ATSV bestimmte das Geschehen nach Belieben.

Nach der Pause mussten die Eggols­heimer Spieler sich erst an den zwi­schenzeitlich klatschnass geregneten Platz gewöhnen und fingen sich direkt den nächsten Gegentreffer (46.). Baumann packte aus gut 16 Metern den Hammer in den Winkel aus. Eine Nachlässigkeit der Hausher­ren nutzte Steffen Loskarn (49.). Doch auf Flanke von Hopkins stellte Bau­mann den alten Abstand wieder her (55.). Baumann, der Mann des Spiels, durfte sich nach einem weiteren Fern­schuss zum dritten Mal feiern lassen und machte den Sieg damit perfekt (62.). Beide Teams traten daraufhin deutlich auf die Bremse. Als der ATSV schon am Feiern war, bekam Eggols­heim noch einen Strafstoß zugespro­chen, Atar parierte den unplatzierten Schuss aber ohne Probleme.

 

ATSV Forchheim: Heublein geht, Atar kommt - 05.02.16

Peter HeubleinAtar Tekin

Nach der laufenden Fußball-Saison wird es beim ATSV Forchheim einen Trainerwechsel geben. Peter Heublein wird seine Tätigkeit im Sommer diesen Jahres beenden. Nachfolger auf der Trainerposition wird Tekin Atar, der den ATSV schon einmal als Übungsleiter betreute, aktuell in der zweiten Mannschaft kickt und daneben auch die U19 des SV Buckenhofen betreut. Bislang spielt der ATSV eine sehr ordentliche Saison in der A-Klasse 3 ER/PEG. Auf dem dritten Tabellenplatz steht die Truppe von Peter Heublein - im Kampf um den Aufstieg in die Kreisklasse ist alles drin. Nachdem vor der Winterpause sieben Spiele in Folge gewonnen wurden, hatten die Verantwortlichen Zeit, auch über die Saison hinaus zu planen. Wie der Verein nun mitteilt, hat sich Heublein dazu entschlossen, den ATSV am Ende der laufenden Spielzeit zu verlassen. "Er hat uns vor Rundenbeginn schon gesagt, dass er nur zwei Jahre als Trainer machen will. Das hat er schon bei anderen Vereinen immer so gehandhabt", so ATSV-Spielleiter Oskar Baumann, der hinzufügt: "Wir haben dann im Sommer gesagt, wir warten erstmal bis zur Winterpause. Als es dann klar war, haben wir direkt unsere Fühler nach neuen Trainern ausgestreckt."
Einen Nachfolger für Heublein hat der Verein inzwischen auch schon gefunden: Mit Tekin Atar übernimmt ein alter Bekannter die Mannschaft ab der neuen Saison. Der 37

-Jährige spielt derzeit in der zweiten Mannschaft der Forchheimer, trainiert aktuell die U19 des SV Buckenhofen und war von 2009 bis 2011 schon einmal als Übungsleiter des ATSV aktiv. "Er ist seit Sommer wieder bei uns als Spieler aktiv und wollte jetzt im Winter eigentlich wechseln, doch wir konnten ihn glücklicherweise halten und haben ihm den Trainerjob erneut angeboten", so Baumann: "Tekin kennt den Verein und die Mannschaft gut. Außerdem ist er noch jung und fit genug und kann als Spielertrainer jederzeit noch selbst mitspielen", fügt der ATSV-Spielleiter hinzu.

Bis Atar dann seine alte bzw. neue Mannschaft wieder übernimmt, gibt es aber noch was zu tun. Genauer gesagt hat die ATSV-Truppe noch genau 15 Spiele unter dem noch aktuellen Trainer Heublein zu absolvieren - und dabei ist ja in Sachen Aufstieg noch alles möglich.
Mit 30 Punkten steht der ATSV auf dem dritten Platz, punktgleich mit dem Tabellenzweiten aus Pretzfeld. Dieser hat zwar noch ein Spiel weniger auf dem Konto und könnte sich einen Vorsprung von drei Punkten erspielen, jedoch hat der ATSV in dieser Saison noch alles selbst in der Hand, auch den Aufstieg in die Kreisklasse. Baumann: "Unser Trainer sagt natürlich, dass er gerne aufsteigen würde. Auch unsere noch junge Mannschaft möchte natürlich gerne aufsteigen. Es ist aber keine Pflicht, dieses Jahr aufsteigen zu müssen. Wir spielen eine gute Runde und schauen, was am Saisonende dabei rauskommt. Sollten wir heuer nicht aufsteigen, wäre es allerdings auch kein Beinbruch." anpfiff.info

 

 

ATSV Forchheim bügelt Betriebsunfall schnell wieder aus !!  FT - 12.05.2015

Nach einem Jahr in den ungeliebten Niederungen der B-Klasse ist der ATSV Forchheim zurück. Auf beeindruckende Weise und mit der Unterstützung eines vierbeinigen Maskottchens gelang dem Klub die Rückkehr.

So sehen Meister aus: Schon vier Spiele vor dem Saisonende stand der ATSV Forchheim in der B-Klasse 3 als Aufsteiger fest und ist nun auch nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen. Untere Reihe v.li.: Arthur Loidl, Ersin Sütcü, Dominik Schmitt, Andreas Pop, Tobias Nolte, Tim Köhn, Armin Braune, Ali Rahimi-Rasmai; mittlere Reihe v.li.: Johannes Grün (Vorsitzender), Oskar Baumann (Spielleiter), Dieter Schroeder (Gute Seele), Göran Schroeder, Jonas Grigo, Mete Karabag, Albert Stein, Andeson da Costa Silva, Peter Heublein (Trainer), Sahin Saygili (Abteilungsleiter und 2. Vorsitzender); hintere Reihe v.li.: Marc Baumann, Erdem Sahin, Philipp Heublein (Spielführer), Benjamin Wesolowski, Andreas Geillinger, Jürgen Thiel, Berthold Gorita, Mert Karabag; es fehlt Michael Wölfel. Foto: Michelle Grün

 

von LEO HÜHNLEIN

Gleich doppelten Grund zu feiern gab es für den ATSV Forchheim. Neben dem direkten Wiederaufstieg in die Fußball-A-Klasse machte das Team von Trainer Peter Heublein vergangenen Sonntag auch die Meisterschaft in der B-Klasse 3 perfekt - allerdings kampflos, da die Reserve des SV Langensendelbach nicht antrat. So stand für den Traditionsverein lediglich der Termin der Meister-Fotos auf dem Plan.

Die Punkte dürfte der ATSV nun am grünen Tisch zugesprochen bekommen, sodass dann 73 Zähler zu Buche stehen. Diese sind auch vom Zweiten, TSV Marloffstein (58), bei nur noch drei ausstehenden Spielen nicht mehr einzuholen. Neben der Punkteausbeute spricht auch das Torverhältnis mit 130:24 Bände. Marc Baumann mit 41 Treffern und Andeson de Costa Silva (33) führen auch die Schützenliste der Liga an.

Bei aller Freude über die Rückkehr liegt der Fokus der Vereinsführung aber auch schon auf der neuen Saison. Ein erneuter Abstieg soll unbedingt verhindert werden, zumal der vergangene vermeidbar gewesen wäre. Ein Grund war sicherlich die damals schwache Vorrunde, sowie die unzureichende Heimbilanz.

Aber das sei Schnee von gestern, meint der Abteilungsleiter und zweite Vorsitzende Sahin Saygili: "Über den Abstieg, der für uns wie ein Betriebsunfall war, wollen wir heute nicht mehr viel nachdenken. Wichtig ist, dass unsere Mannschaft und vor allem die jungen Spieler zusammengeblieben sind, dies spricht für den Charakter der Jungs."


Zwei fehlende Punkte
Am Ende stieg der ATSV unglücklich ab, obwohl in der Rückrunde 17 Zähler und in dieser Zeitspanne gar der neunte Rang geholt wurde. "Es war eine Spielklasse, in der es keine schwachen Gegner gab. Wenn man mit 28 Punkten absteigt, dann kann man so schlecht nicht gewesen sein", sagt Saygili. "Leider fielen wichtige Spieler bei uns ausgerechnet in den entscheidenden Partien aus, im letzten Spiel mit der bitteren 2:3-Niederlage gegen Hemhofen kam die ganze Tragik der Saison zusammen. Wir führten sogar und dann versagten die Nerven. So lag alles an zwei fehlenden Punkten."

Mit Peter Heublein, früherer Spieler beim SV Buckenhofen, Germania Forchheim und der SpVgg Reuth, übernahm dann offenbar genau der richtige Mann. "Peter ist der Vater unseres Wiederaufstiegs. Er hat hier ganze Arbeit geleistet und den Zusammenhalt der Mannschaft während der Runde vertieft. Das war das größte Plus überhaupt", meint Saygili. Heublein habe es prima verstanden, den alten Stamm und die vier Neuzugänge Tim Köhn, Tobias Nolte, Armin Braune und Jonas Grigo schnell zu einem Team zu formen, das bislang nur ein einziges Unentschieden hinnehmen musste und ansonsten teils deutliche Siege einfuhr.


Zwei große Wünsche
Die größten Wunsche der Forchheimer sind nun, für die kommende Spielzeit die Mannschaft zusammen halten zu können und in eine A-Klasse mit überschaubaren Reisewegen eingeteilt zu werden. Außerdem soll auch weiterhin das funktionierende Vereinsleben aufrecht erhalten bleiben. "Das ist uns bislang eigentlich ganz gut gelungen. Ein besonderer Dank geht an unsere Zuschauer, die uns bei jedem Spiel zahlreich und lautstark unterstützt haben", sagt sagt Saygili.

Wenn Pfingstsamstag, den 23. Mai, ab 17 Uhr die offizielle Meisterfeier anstehe, wolle er gerne alle Mitglieder und Gönner sowie die Fans am ATSV-Gelände sehen. Denn spätestens dann ist der Betriebsunfall offiziell behoben.

 

 

Für den ATSV darf's beim neuen Standort "auch ein bisschen mehr" sein !!

Forchheim — 29.03.2015 - Ob der ATSV Forchheim auf das alte Germania-Sportgelände umsiedelt und den Weg für eine Bebauung an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße frei macht, wird sich noch zeigen. Erster Vorsitzender Johannes Grün und der eigens eingerichtete Arbeitskreis "Verkauf" wird sich hier Gedanken machen. "Wir wollen das gleiche - und noch ein bisschen mehr", so Grün, der sich dann eine Umsiedlung auf das Germania Gelände gut vorstellen kann.
Zum Punkt "Verkauf ATSV-Gelände - Umzug Germania-Gelände" informierte Grün, dass am vergangenen Donnerstag eine Stadtratssitzung stattgefunden habe, bei der beschlossen wurde, dass für das Jahn- und ATSV-Gelände ein Bebauungsplan aufgestellt werden solle. Überall sei nur über den Standpunkt der SpVgg Jahn zu diesem Thema zu lesen - als ATSV halte man aber immerhin ein Drittel der Gesamtfläche, die neu beplant werden soll.
Grün stellte die momentanen Pläne vor, die unter der Voraussetzung, die Konditionen passen, einen Umzug auf das Germania-Gelände vorsehen. Neben dem bereits bestehenden Rasenspielfeld könne man auf dem Germania-Gelände ein weiteres Kleinfeld anlegen; für zwei Großspielfelder sei der Platz zu gering.

Rasen aus Gras und Kunststoff
"Wichtig ist, dass wir einen vernünftigen A-Platz haben", sagte Grün, der gemeinsam mit dem Arbeitskreis "Verkauf" sich bereits intensive Gedanken über die Ausgestaltung des Rasenspielfeldes gemacht hat.
Angelegt werden soll ein sogenannter Hybridrasenspielfeld. Bei diesem Hybridrasen-System wird eine speziell entwickelte Rasenmatte in die Rasentragschicht eingebaut, so dass der fertige Spielfeldbelag aus Gräsern und Kunststofffasern besteht. Bei Einhaltung der empfohlenen Pflegemaßnahmen entfällt die bisher übliche Regenerationspause im Sommer. Auch im Winterhalbjahr sind nur bei extremem Frost und bei Frost- Tauwechsel Einschränkungen möglich. Somit ist er nahezu ganzjährig bespielbar.
Eine andere Standortalternative als die Germania gebe es nicht, so Grün, der das Germania-Gelände für sehr geeignet hält und selbst 20 Jahre aktive bei der Germania Fußball gespielt hat. Grün sehe die Ansiedlung am Germania-Gelände für eine große Chance und will dort von dem großen Einzugsgebiet - gerade was den Aufbau von Jugendmannschaften betrifft - profitieren.
Die SpVgg Reuth - ganz in der Nähe - habe eine starke Jugendarbeit, aber inzwischen einen Aufnahmestopp, weil keine Kapazitäten mehr frei seien. Man könne hier als ATSV auch leichter Jugendliche als Fussballnachwuchs gewinnen, wie beispielsweise im Forchheimer Norden. Einige eingefleischte ATSVler konnte sich mit der Ansiedlung am alten Germania-Gelände nicht anfreunden und fragten an, ob man nicht auch mit dem Jahn in den Norden kommen könnte. "15 Einzelgrundstücke und 28 verschiedene Ansprechpartner würden die Verhandlungen nicht leicht machen, außerdem sei man dann immer der Verein "im Schatten" des großen Jahn", so Grün.
Er habe gehört, dass inzwischen Unterschriftenaktionen von umliegenden Anwohnern gegen eine Ansiedlung des ATSV auf dem ehemaligen Germania-Gelände initiiert worden seien. Diese seien aber wohl wenig erfolgversprechend, da die Fläche ja bereits als Sportstätte ausgewiesen sei. "Wir können uns einen Umzug schon vorstellen, aber die Gegenleistung muss passen", machte Grün klar. "Wir wollen auch wieder Eigentum, wie wir jetzt schon haben", fügt er an. "Wir wollen das gleiche und noch ein bisschen mehr", so Grün.

Warten auf attraktive Angebote
Es gebe genau zwei Alternativen. Entweder man siedele auf das Germania-Gelände um, oder man bleibe am alten Standort, zeigte Grün auf. "Wir haben eine gute Verhandlungsposition, keine Schulden und müssen nicht unbedingt hier weg", sagte Grün, der nun auf attraktive Angebote wartet. Inzwischen habe man auch Gespräche mit dem Schachclub Forchheim geführt.
Die Verantwortlichen hätten Interesse gezeigt, mit zur Germania umzusiedeln und dort Räume des Sportheimes zu nutzen. Kassier und Vorstandschaft wurden nach Verlesung der Berichte einstimmig entlastet. Es folgten die Berichte der einzelnen Abteilungen.
Außerdem wurde noch geehrt. 25 Jahre gehören Lori van Loden, Hans Eberlein, Rosa Hadwiger, Jürgen Sitzmann und Manfred Winkler dem ATSV Forchheim an.
Auf 40-jährige Mitgliedschaft können Walter Hofmann, Hilmar Kraus, Konrad Rotschka, Oskar Baumann, Ludwig Geist, Klaus Dill und Rudolf Schwarz zurückblicken. Stolze 50 Jahre sind Jürgen Güssregen, Rudolf Hadwiger, Jörg Buchner, Wilhelm Schürr und Georg Schütz dabei. Zu Ehrenmitgliedern wurden Werner Wagner und Jürgen Zeitler ernannt.

 

Absteiger-Check - FT 11.07.2014

Abstieg des ATSV: Unnötig wie ein Kropf

Den im negativen Sinne sensationellen Abstieg des ATSV Forchheim möchte Oskar Baumann, Spielleiter der ersten Mannschaft, so schnell wie

In der Saison 2011/2012 hat Oskar Baumann sein letztes Spiel für den ATSV Forchheim bestritten - mit der zweiten Mannschaft in der damals neu gegründeten B-Klasse. Nach dem Abstieg der Ersten muss sich der 55-Jährige als Spielleiter gleich um zwei Teams in der untersten Liga kümmern. Wenn es nach Baumann geht, aber nicht länger als ein Jahr.

Welche Gründe haben Sie für den Abstieg ausgemacht?
Oskar Baumann: In der Vorrunde war es teilweise Kopfsache. Nach einem Rückstand haben wir selten ins Spiel zurückgefunden. Zudem hatten wir in der gesamten Saison ein Torwart-Problem, nachdem Dieter Baltrusch im Sommer operiert worden war und seitdem nicht mehr spielen kann. Die Lösungen mit Torhütern von den Alten Herren und einem Feldspieler im Kasten waren nicht von Erfolg gekrönt. Und mit Benjamin Wesolowski und Albert Stein fielen zwei Leistungsträger mit Knieverletzungen lange aus.

Am Ende fehlten dennoch nur zwei Punkte.
Unser Ziel war es auch, im vorderen Mittelfeld zu landen, was nach Rang 4 im Vorjahr und den Neuzugängen vor dieser Spielzeit nicht unrealistisch war. Trainer Jürgen Thiel hat im Oktober selbst die Notbremse gezogen. Unter Interimstrainer Hans-Peter Seeger wurde es trotz guter Leistungen kaum besser. Erst nach der Winterpause mit dem neuen Spielertrainer Larsen Schubert stimmten die Ergebnisse mit zehn Punkten aus fünf Spielen. Danach ging es wieder bergab. Am Ende - als Seeger zum zweiten Mal übernahm - hatten wir unglaubliches Pech. Es war wie ein Fluch. Ich begreife heute noch nicht, wie das passieren konnte.

Wäre das mit einem kompletten Kader in den letzten beiden Partien nicht passiert?
Mit Jeremy Hopkins und Andeson da Costa Silva hätten wir das Spiel gegen Adelsdorf II nicht verloren. Aber Urlaub, wenn er lange vorher gebucht ist, geht eben vor. Zudem fehlte mein Sohn Marc verletzt.

Hat der Wechsel von der A-Klasse 3 in die Zweier-Staffel auch eine Rolle gespielt?
Ja. Eigentlich dachte ich, die A3 wäre stärker, aber wir mussten feststellen, dass die Reserve-Teams in der A2 sehr gut sind.

Wie geht es jetzt weiter?
Wir wollen so schnell wie möglich wieder aufsteigen. Die B-Klasse ist unnötig wie ein Kropf und alles andere als Fußball. Viele Spiele fallen aus, Einnahmen dadurch weg. Wichtig ist, dass wir das Vereinsleben aufrechterhalten, was heutzutage ohnehin sehr schwierig ist. Dazu haben wir mit Peter Heublein einen erfahrenen Trainer installiert, der den Verein seit Jahren kennt.

Zieht die Mannschaft mit?
Bis auf Jeremy Hopkins, der zum Baiersdorfer SV wechselt, und Michael Wölfel, den es nach Oesdorf zieht, haben wir alle Spieler halten können. Auch auf Vorstandsebene gibt es eine personelle Veränderung. Die offizielle Wahl findet zwar erst im September statt. Es gilt aber als sicher, dass Johannes Grün den Posten des Vorsitzenden vom zurückgetretenen Klaus Bräun übernimmt.

 

 

FT - 09/2014   Die Zukunft des ATSV Forchheim heißt GRÜN

Aus privaten und beruflichen Gründen war Klaus Bräun als Vorsitzender des Traditionsvereins zurückgetreten. Seit Samstag steht nun Johannes Grün an der Spitze. Ihm steht gleich eine große Aufgabe bevor: der mögliche Umzug des Vereins.

-  Johannes Grün, langjähriges Vereinsmitglied, lenkt künftig die Geschicke des ATSV Forchheim. Bei der außerordentlichen Jahreshauptversammlung des Traditionsvereins sprachen ihm 34 anwesende Mitglieder das Vertrauen aus. Grün, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, ist beruflich als Vertriebsmitarbeiter für einen großen Betrieb unterwegs. Seine Frau Jeanette unterstützt ihn und wurde zur neuen Hauptkassiererin gewählt. 

Mit Spannung erwarteten die Mitglieder die Ausführungen des neuen Vorstitzenden zur Standortfrage des Sport- und Vereinsgeländes. Aktuell gäbe es immer noch zwei Kaufinteressenten für das Vereinsgelände, erklärte Grün. Doch wohin soll ein möglicher Umzug führen? Bisher stand immer nur zur Debatte, sich auf dem Germania-Gelände anzusiedeln. Vor einiger Zeit sei ein zweiter Vorschlag in den Raum gestellt worden; nämlich, dass sich der ATSV gemeinsam mit der SpVgg Jahn Forchheim im Forchheimer Norden niederlässt. 

Die Vor- und Nachteile der zwei Möglichkeiten
Auf dem Germania-Gelände könnte sich der ATSV wieder Eigentum schaffen, während im Forchheimer Norden wohl nur eine Bebauung auf Erbaupacht-Basis in Frage käme, weil die Teilflächen sieben verschiedenen Eigentümern gehören würden, darunter auch der Landkreis Forchheim. Dem ATSV sei von einem der Investoren bereits ein konkreter Optionsvertrag vorgelegt worden, den die Verantwortlichen aber derzeit nicht unterschreiben wollen, so Grün.

Problematisch könnte sich die Frage nach der Gewährung von Zuschüssen des Bayerischen Landessport-Verbandes (BLSV) beim Bau des neuen Vereinsgeländes gestalten. So fließen Fördergelder beispielsweise nur, wenn der Verein eine gewisse Nachhaltigkeit aufweisen könne, was auch mit einer guten Jugendarbeit verbunden sei. Hier habe der ATSV aber derzeit einige Defizite. 

Deshalb seien bereits mögliche Alternativen diskutiert worden, die vorsehen, dass die SpVgg Jahn Forchheim vier statt nur drei Fußballplätze errichtet, so dass der ATSV einen Platz mitnutzen könnte. Bei diesem Kooperationsmodell könnten auch Zuschüsse für den ATSV fließen, stellte Grün eine mögliche Idee vor, die beispielsweise auch eine gemeinsame Nutzung des Vereinsheimes durch SpVgg Jahn und ATSV Forchheim vorsehen würde. 
Wenn alles schnell entschieden werde, könnte im Oktober noch ein Aufstellungsbeschluss für die Beplanung des neuen Geländes dem Stadtrat vorgelegt werden; von April bis August 2015 könnten dann die öffentlichen Ausschreibungen erfolgen und im Herbst 2015 beziehungsweise im Frühjahr 2016 könnten die Bauarbeiten beginnen. Im Juni/Juli 2016 wäre dann wohl der Umzug. Die SpVgg Jahn Forchheim werde sich mit drei Sportplätzen und zwei Tennisplätzen im Forchheimer Norden ansiedeln, berichtete Grün. 

Mitglieder sind skeptisch
So richtig konnte sich ATSV-Mitglied Hans-Jürgen Grüttner nicht mit der Diskussion anfreunden - für ihn hörte es sich so an, als ob alles schon beschlossene Sache wäre. "Was spricht dagegen, wenn wir hier bleiben?", stellte Grüttner in den Raum. Ähnlich sah dies auch ein anderes Vereinsmitglied: "Das mit den Fördergeldern kann uns eigentlich egal sein, wir wollen ja eh nichts dazu zahlen, wir wollen uns schließlich nicht verschlechtern." Und dann ergänzte er: "Wir wollen ja selbst nicht bauen, sondern in ein fertiges Vereinsheim umziehen." Außerdem habe die ursprüngliche Forderung gelautet "zwei Plätze mit Flutlicht und ein Vereinsheim", ergänzte ein anderes Mitglied.

Wie es nun weitergeht? Das Gremium "Verkauf" wird sich weiterhin mit diesem Thema beschäftigen. Es könnte schon bald eine weitere außerordentliche Versammlung beim ATSV geben, denn der neue Vorstand scheint einem Verkauf des Geländes nicht abgeneigt zu sein. 

Bereits vor der Neuwahl hatte der Zweite Vorsitzende Sahin Saygili für den Anfang Juli zurückgetretenen Ersten Vorsitzenden Klaus Bräun Bilanz gezogen und berichtet, was seit der letzten ordentlichen Jahreshauptversammlung im April passiert ist. Wurde damals ein Mitgliederstand von 202 Personen verzeichnet, was einem satten Plus von 36 Mitgliedern entsprach, stieg die Zahl der ATSV-Mitglieder nun nochmals um 14 auf aktuell 216 Personen. Ebenfalls erfreulich sei das große Interesse an dem neu renovierten Saal im Vereinsheim, der rege von Privatpersonen für Feiern angemietet werde und dem Verein so zusätzlich Geld in die Kasse spüle. 

Ein großes Lob gab es von Saygili für die Spieler der ersten und zweiten Fußballmannschaft. Obwohl die "Erste" den bitteren Weg von der A-Klasse in die B-Klasse antreten musste, seien die jungen Spieler standhaft geblieben und hätten Wechselangeboten höherklassiger Vereine eine Abfuhr erteilt. "Wir sind zusammen abgestiegen und jetzt steigen wir wieder zusammen auf!" Diese Meinung herrsche vor in der ATSV-Elf, erzählte Saygili. Entsprechend gut sei auch der Start in der B-Klasse unter dem neuen Trainer Peter Heublein verlaufen. 

 

FT - 04/2014 - Der ATSV Forchheim ist bereit sein Vereins- und Sportgelände aufzugeben, um einem Wohn- und Gewerbegebiet Platz zu machen. Der ATSV würde dann auf das ehemalige Germania-Gelände im Forchheimer Osten umzuziehen; allerdings nur, wenn die Konditionen auch passen.
Dies beschloss die Mehrzahl der Vereinsmitglieder am Samstag während der Jahresversammlung. Die sonst üblichen Berichte traten an diesem Abend in den Hintergrund. Stattdessen ging es um Punkt 9 der Tagesordnung: Vorsitzender Klaus Bräun informierte darüber, dass zwei Investoren planen, sowohl das Jahn-, als auch das ATSV-Gelände zu erwerben, um Wohnungen und Gewerbeimmobilien zu bauen. Dieses Projekt könne aber nur realisiert werden, wenn nach der SpVgg Jahn Forchheim nun auch die Mitglieder des ATSV Forchheim einem Verkauf ihres Vereinsgeländes zustimmen und somit den Weg für ein neues Baugebiet frei machen.
Besonders die älteren ATSV-Mitglieder taten sich in der teilweise hitzigen und langatmigen Diskussion schwer das sogenannte "Tafelsilber" des Vereins so einfach zu veräußern.
Dem ATSV Forchheim kommt die Rolle des sprichwörtlichen Züngleins an der Waage zu. Lehnen die Mitglieder einen Verkauf ab, ist - so schaut es momentan aus - das Projekt Wohn- und Gewerbebebauung in seiner momentanen Planung in Gefahr. Noch vor einem Jahr sei das VfB-Gelände der Favorit für eine mögliche Umsiedlung des ATSV-Geländes gewesen, so Vorsitzender Bräun. Nachdem aber nun der Jahn in den Forchheimer Norden umsiedle, bleibe höchstens die Möglichkeit hinter dem VfB-Gelände ein paar Äcker für teures Geld käuflich zu erwerben und dort neu zu bauen. Das bedeute aber eine nicht unerhebliche Verschuldung des Vereins Nach verschiedenen Standortprüfungen sei man zum Entschluss gekommen, dass das einzig geeignete Gelände in Forchheim für eine Umsiedlung das alte Germania-Gelände sei. Der Vorteil dabei: Rund 80 Prozent dieses Geländes sind im Eigentum der Stadt Forchheim. "Eine Umsiedlung kommt nur in Frage, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden", betonte Bräun. So solle ein Vertrag mit der Stadt Forchheim über den Verkauf des Germania-Geländes zu "Sonderkonditionen" geschlossen werden. Außerdem sei es unbedingt erforderlich die alte Holzbrücke, die zum Germania-Gelände führt, durch ein neues Brückenbauwerk zu ersetzen. "Auch die Herstellung und Finanzierung des Brückenbauwerkes müsste die Stadt Forchheim übernehmen", sagte Bräun.
Rund 11 000 Quadratmeter Fläche umfasst das ATSV-Gelände. "Ein Investor würde hierfür 157 Euro je Quadratmeter als Kaufpreis bezahlen", informierte der Vorstand. Eine Erbbau-Pacht-Lösung lehnte Bräun ab. Man wolle etwas Eigenes haben. Von dem Verkaufserlös des Investors wolle man neben dem Grunderwerb auch ein zweites Spielfeld und ein dreigeschossiges Vereinsheim bauen; Pläne hierfür hatte er bereits dabei. Während im Keller die Mannschaftskabinen untergebracht sein sollen, soll im Erdgeschoss das Vereinsheim angesiedelt sein und im Obergeschoss eine Turnhalle installiert werden. "Wir wollen als ATSV weiter wachsen", so Bräun.
Bereits im letzten Jahr habe man ein Plus von 36 Mitgliedern verzeichnen können. Der aktuelle Stand beträgt 202 Mitglieder.

 

18.11.2013
Der ATSV Forchheim gab am Rande des anpfiff-Topspiels gegen die SpVgg Etzelskirchen den Namen des Trainers bekannt, welcher ab dem Winter (wie vereinbart) Hans Peter Seeger als Trainer der A-Klasse Mannschaft ablösen wird. Um wen es sich handelt erfuhr anpfiff.info in einem Gespräch mit dem zweiten Vorstand Sahin Saygili.  Von der SpVgg Reuth kommt Larsen Schubert als Spielertrainer zum ATSV Forchheim. Der erfahrene Defensivspezialist, in dieser Saison bereits 13 mal für die SpVgg Reuth in der Kreisklasse aktiv, wird schon ab Dezember mit der Mannschaft arbeiten, so Sahin Saygili. Schubert, der bereits beim SV Bammersdorf, in Eggolsheim oder Schnaid als Trainer aktiv war, beerbt Interimstrainer Hans Peter Seeger, der nach dem Rücktritt Thiels die Mannschaft übernahm und bis zum Winter betreut.
 

 

 

Thiel tritt beim ATSV Forchheim ab - 18.10.13

Anhaltende Talfahrt ausschlagebend

Aufgrund der anhaltenden sportlichen Talfahrt - die Fußballer des ATSV Forchheim hol­ten nur einen Zähler aus den letzten sechs Spielen - ist Jürgen Thiel am Dienstag als Trainer beim Tabellen­vorletzten der A-Klasse 2 zurückgetre­ten.

Mit Ex-Coach Hans-Peter Seeger hat der Verein bereits einen Nachfol­ger gefunden, der schon beim Punkt­spiel am Sonntag auf der Bank Platz­ nehmen wird. Das bestätigt Abtei­lungsleiter Sahin Saygili.
 
 

Thiel übernimmt ATSV Forchheim

Öntürk-Nachfolger gefunden - 05.12.2011

FORCHHEIM  - Der Fußball-A-Klassist ATSV hat einen neuen Trainer für den zurückgetretenen Ercan Öntürk (wir berichteten). Nach Aussage von Abteilungsleiter Sahin Saygili hat der bisherige Co-Trainer Jürgen Thiel die Mannschaft übernommen und wird sie „definitiv bis zum Saisonende coachen. Danach wollen wir weitersehen“.